Wohlstand für Alle

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Unser Buch ist da: "Influencer. Die Ideologie der Werbekörper"

Unser Buch ist da: "Influencer. Die Ideologie der Werbekörper"

Sie legen sich in Badewannen voller Nutella, präsentieren bei der Morning-Routine immense Produktpaletten und propagieren vehement Konsum: Die Influencer sind symptomatische Sozialfiguren unserer Zeit. In der Abstiegsgesellschaft scheinen noch einmal Aufstiegsträume wahr zu werden, der Spätkapitalismus hübscht sein Gesicht mit Filtern und Photoshop auf, mit einer revolutionären Form der Werbung komplettieren Instagrammer und Youtuber das Geschäftsmodell des kommerziellen Internets. Bei aller ausgestellten Modernität beeinflussen die Influencer jedoch noch in einer weiteren Hinsicht den Zeitgeist: Indem sie rückwärtsgewandte Rollenbilder, Konsumismus und rigide Körpernormen propagieren, leisten sie einem konservativen Backlash Vorschub. In unserem Buch „Influencer. Die Ideologie der Werbekörper“ analysieren wir – nicht ohne Polemik – ein wichtiges Phänomen des digitalen Kapitalismus.

Literatur:

Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt: Influencer. Die Ideologie der Werbekörper, Suhrkamp.

Mehr Informationen unter:
https://www.suhrkamp.de/buecher/influencer-ole_nymoen_7640.html

Literatur #3: Gisela Elsner - Otto, der Großaktionär

Gisela Elsner ist die große Außenseiterin des deutschen Literaturbetriebs: Nach ersten Erfolgen in den 1960er Jahren und Auftritten bei der legendären Gruppe 47 schrieb Elsner zwar immer weiter, doch das Publikum für diese bissige, grelle und radikallinke Literatur wuchs nicht.
Mehr und mehr zog sich Elsner aus der Öffentlichkeit zurück, immer bizarrer muteten ihre seltenen Auftritte an, bis sie 1992 in München ihrem Leben ein Ende setzte.
Einige Jahre zuvor versuchte sie literarisch noch einmal etwas Neues: Sie schrieb den Roman „Otto, der Großaktionär“, in dem sie nicht wie sonst die Perspektive der herrschende Klasse einnahm, sondern einen Arbeiter in den Mittelpunkt rückte, der immerhin ganze fünf Aktien an dem Konzern hält, für den er schuftet. Otto ist Arbeiter in einer Ungeziefervertilgungsmittelfabrik, aber er zählt sich nicht zur Arbeiterklasse, er meint der bürgerlichen Mitte anzugehören, denn schließlich fährt auch er wie seine Vorgesetzten einen Mercedes, wenn auch einen uralten, klapprigen.
Zudem hat er die liberale Ideologie – die erst später in Deutschland, in den 1980er Jahren aber bereits in Großbritannien und in Amerika propagiert wurde – völlig internalisiert: Jeder Bürger soll ein Aktionär sein, um am Erfolg der Unternehmen partizipieren zu können.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gisela Elsners bitterböse Satire.

Literatur:
Gisela Elsner: Otto, der Großaktionär, Verbrecher Verlag.

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Ep. 82: Die FDP-Aktienrente und die Demographie

In den 1990er-Jahren versprach Norbert Blüm, der damalige Bundesminister für Arbeit, allen Bürgern: „Die Rente ist sicher.“ Schon damals aber kamen Zweifel auf, ob dem wirklich in Zukunft so sein wird, da immer weniger junge Menschen auf immer mehr alte kommen.
Der demographische Wandel darf in keiner Debatte über die Rente fehlen, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass die FDP in ihrem neuen Konzeptpapier zur Aktienrente darauf verweist. Verbunden wird der Verweis auf die Demographie häufig mit dem Vorwurf, die junge Generation arbeite zunehmend für die Älteren und nicht für sich selbst. Dies wollen die Liberalen nun ändern, sie wollen das 3-Säulen-Modell reformieren. Ihr Plan: Die Rente soll zu einem kleinen Teil künftig auch an der #Börse angelegt werden, damit alle am Boom der #Aktienkurse profitieren können. Zwei Prozent der gesetzlichen #Rentenbeiträge sollen deshalb künftig direkt in Fonds fließen, das Vorbild ist Schweden. Aber ist der Weg tatsächlich so alternativlos, wie ihn die FDP darstellt? Oder gibt es auch andere Maßnahmen, mit denen das Rentenproblem gelöst werden könnte? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den Vorschlag der FDP sowie über einige Mythen in der Rentendiskussion.

Literatur:

Gerhard Mackenroth: “Reform der Sozialpolitik durch einen deutschen Sozialplan”, in: Erik Boettcher (Hrsg.): Sozialpolitik und Sozialreform. Ein einführendes Lehr- und Handbuch der Sozialpolitik, Mohr Siebeck.

Rosa-Luxemburg-Stiftung: “‘Es gibt keine Altersarmut in Deutschland!’ Mythen und Fakten zur Rentenpolitik”, online verfügbar unter: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Argumente/lux_argu_18_Altersarmut.pdf.

Johannes Vogel/Christian Dürr: “Für eine erfolgreiche Bewältigung des demographischen Übergangs – durch eine gesetzliche Aktienrente und Fachkräfteeinwanderung”, online verfügbar unter: https://www.fdpbt.de/sites/default/files/2021-02/210215_Duerr_Vogel_Gesetzliche_Aktienrente.pdf.

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Ep. 81: Bitcoin, Dogecoin - das neue Gold?

Vor einigen Jahren glaubten viele Experten, der Bitcoin habe keine Zukunft, sondern werde ebenso schnell verschwinden, wie er aufgestiegen ist. Sie irrten gewaltig, denn seit Monaten erklimmt der Bitcoin neue Höhen, vor wenigen Tagen erst knackte er die 50.000 Dollar-Marke – und inzwischen halten es viele Banker und Investoren sogar für denkbar, dass ein Bitcoin bald mehr als 100.000 Dollar Wert sein könnte. Was knapp und gefragt ist, steigt im Wert. Der Bitcoin ist nicht die einzige #Kryptowährung, die derzeit begehrt ist. Generell gibt es einen Run auf das alternative Geld, was auch zu einigen Kuriositäten führt: So erlebte der Dogecoin, der als Schnapsidee, inspiriert von einem #Meme, programmiert wurde, plötzlich einen Kurssprung. Und wie schon beim #GameStop-Hype hat der ständig twitternde Elon Musk seine Finger mit im Spiel. Er ist mittlerweile der Guru der Krypto-Anhänger, die sich nun vermehrt auch über Reddit-Foren organisieren. Was aber bedeutet dieser Trend für die Finanzmärkte? Und ist der Bitcoin wirklich das digitale Gold? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

Literatur:

Katharina Pistor: Der Code des Kapitals. Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft, Suhrkamp.

Mark Schieritz: „In die Tonne mit dem nutzlosen Zeug“, Die Zeit: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-09/goldhandel-geldanlage-gold-preis-umweltverschmutzung-rendite-5vor8

Robert J. Shiller: Narrative Wirtschaft: Wie Geschichten die Wirtschaft beeinflussen – ein revolutionärer Erklärungsansatz, Plassen.

„Einkaufen mit Bitcoin. Wer Kryptowährungen akzeptiert – und wer bald folgen könnt“, Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/zahlungsmittel-einkaufen-mit-bitcoin-wer-kryptowaehrungen-akzeptiert-und-wer-bald-folgen-koennte/26898758.html?ticket=ST-3955589-SVjHMof25VMQue6KxWV4-ap3

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Spezial #12: Maurice Höfgen über die MMT und das Ende der Spar-Politik

Die #ModernMonetaryTheory wird immer häufiger öffentlich diskutiert, auch einige Politiker aus den Parteien SPD, Grüne und Linke sind von dieser Art des Nachdenkens über Geld zunehmend fasziniert. In den USA ist der Einfluss dieser neuen Form der Geld- und Fiskalpolitik schon deutlich spürbar, so berät MMTlerin Stephanie Kelton Demokraten wie Alexandria Ocasio-Cortez und Bernie Sanders. In Deutschland hat nun der Ökonom und Betriebswirt Maurice Höfgen ein bahnbrechendes Buch zur MMT vorgelegt. In „Mythos Geldknapp“ erklärt Höfgen nicht nur funktional, warum der Staat keine Angst vor Schulden haben und seine Ausgaben nicht über Steuern finanzieren muss, sondern abgeleitet wird aus diesen Prämissen auch eine progressive, pragmatische Politik – die Schluss macht mit #Schuldenbremse und #Austerität. Im Gespräch mit Wolfgang M. Schmitt erläutert Höfgen seinen Ansatz, von dem besonders auch junge Menschen profitieren würden.

Literatur:
Maurice Höfgen: Mythos Geldknappheit: Modern Monetary Theory oder warum es am Geld nicht scheitern muss. Schäffer-Poeschel.

Maurice Höfgens YouTube-Kanal „Geld für die Welt“: https://www.youtube.com/channel/UCqLv2nTsMB_FXtQRFNXjWhA/videos

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Ep. 80: Tumult im Kanzleramt - die Schuldenbremse wackelt!

Vor wenigen Wochen versetzte Kanzleramtschef Helge Braun viele Konservative und Liberale in Panik: In einem Gastbeitrag im „Handelsblatt“ dachte er laut über die Zukunft der Schuldenbremse nach und plädierte für eine Modifikation, da auch in den nächsten Jahren der deutsche Staat viel Geld brauchen wird, um die Folgen der aktuellen Krise abzufedern. Braun sprach sich für eine Änderung der Verfassung aus.
Wenngleich Braun damit keineswegs grundsätzlich vom Konzept der Schuldbremse abrückte, genügte dieser eine Artikel bereits, um konservative und liberale Politiker und Ökonomen auf den Plan treten zu lassen, die in dramatischen Äußerungen schilderten, wie nahe Deutschland dem Untergang stünde, wenn man sich tatsächlich von der Schuldenbremse trennen würde. Von einem „Markenkern“ war dabei die Rede, wenngleich diese Marke relativ neu ist: Erst im Jahr 2009 beschloss eine Zweidrittel-Mehrheit im #Bundestag, die Schuldenbremse in die Verfassung zu schreiben. Man reagierte damit auch auf die #Finanzkrise von 2008, wenngleich die Pläne für eine solche Bremse bis ins Jahr 2005 zurückgehen. Die Linken und die Grünen stimmten gegen die Einführung, doch die #GroKo ließ sich nicht beirren und schadete damit der Demokratie und jeder progressiven Politik nachhaltig. Es wird durch die benötigte Zweidrittel-Mehrheit sehr schwer sein, diesen verantwortungslosen Schritt wieder umzukehren.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ gehen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt auch auf die ideologische Implikation dieses konservativen Konstrukts ein.

Thomas Biebricher: Neoliberalismus zur Einführung, Junius.

Helge Braun: “Ein Pakt für Deutschland nach der Pandemie”, online verfügbar unter: https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-das-ist-der-plan-fuer-deutschland-nach-corona/26850508.html.

Pepe Egger: “Schicksalstage einer Schuldenregel”, online verfügbar unter: https://www.freitag.de/autoren/pep/schicksalstage-einer-schuldenregel.

Sachverständigenrat: “Staatsverschuldung wirksam begrenzen”, online verfügbar unter: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Expertisen/Staatsverschuldung_wirksam_begrenzen.pdf

Jan Schnellenbach: “Diesen Vorschlag der Union hätte man von den Linken erwartet”, online verfügbar unter: https://www.welt.de/wirtschaft/article225049085/Schuldenbremse-Diesen-Vorschlag-der-Union-haette-man-von-den-Linken-erwartet.html.

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Ep. 79: Arm trotz Mindestlohn?

Allen Warnungen vor Massenarbeitslosigkeit zum Trotz wurde am 1. Januar 2015 der Mindestlohn in Deutschland eingeführt – und plötzlich erhielten viele Angestellte mehr Lohn. Das führte aber weder zu mehr Arbeitslosigkeit noch wurde so der #Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig geschwächt, zumal in Frankreich und Luxemburg ein weitaus höherer Mindestlohn gezahlt wird. Allerdings gibt es immer noch Arbeitnehmer, die von der Reform bislang nicht profitiert haben, sondern von dieser sozialen Errungenschaft dezidiert ausgeschlossen werden.
Auszubildende erhalten keinen Mindestlohn, auch Menschen mit Behinderung, die in sogenannten Werkstätten arbeiten, oder Arbeiter unter 18 Jahren, die keine Ausbildung haben, erhalten deutlich weniger Geld.
Auch Journalisten nehmen sich dieser Thematik lieber ungern kritisch an, da hier häufig gilt: Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing. Es waren nämlich die Zeitungsverleger, denen es mit einem unheimlichen Lobbyismus gelang, dass der Mindestlohn für #Zeitungszusteller erst sehr viel später eingeführt wurde.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

Literatur:

Linksfraktion, online verfügbar unter:
https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/Ferschl_Susanne_2018-04-377_-_Antwort.pdf

Ole Nymoen: "Zeit für 'ne Bewegung", in: der Freitag 17/2019, online verfügbar unter:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zeit-fuer-2019ne-bewegung

IWD: "Mindestlohn besser einhalten als erhöhen", online verfügbar unter:
https://www.iwd.de/artikel/mindestlohn-besser-einhalten-als-erhoehen-496828/

DIW: "Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Beschäftigte nicht", online verfügbar unter:
https://www.diw.de/de/diw_01.c.635473.de/mindestlohn__nach_wie_vor_erhalten_ihn_viele_beschaeftigte_nicht.html

MDR über niedrige Löhne in Werkstätten:
https://www.mdr.de/religion/selbstbestimmt-bezahlung-werkstaetten-menschen-mit-behinderung100.html

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Literatur #2: Émile Zola - Das Paradies der Damen

Jeff Bezos scheint von Émile Zola gelernt zu haben: Schon in diesem fast 140 Jahre alten Meisterwerk können wir die Mechanismen des Monopol-Kapitalismus erkennen.
Die Protagonistin Dénise Baudu kommt zu Beginn des Romans mit ihren Brüdern nach Paris, um dort nach dem Tod ihrer Eltern ihr Glück zu suchen. Doch ihr Onkel, der einen kleinen Laden besitzt und auf dessen Hilfe sie setzt, ist mittlerweile selbst in Not geraten: Das Paradies der Damen, ein gigantisches Kaufhaus auf der anderen Straßenseite, drängt alle Mitbewerber vom Markt.
Dabei bedient sich der genialische Unternehmer Octave Mouret derselben Strategien, die wir auch heute aus dem Silicon Valley kennen, seine Devise lautet: Wachstum vor Profit.
Bald schon nimmt Dénise eine Stelle als Verkäuferin im verlockenden Kaufhaus an - und verändert das Paradies der Damen von innen.

Literatur:

Siegfried Kracauer: Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland, Suhrkamp.

Émile Zola: Das Paradies der Damen, dtv.

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Ep. 78: Gamestop, Reddit, Hedgefonds - Revolte an der Börse

Das gab es noch nie: Eine Netz-Community bildet sich, um Hedgefonds-Managern den Kampf anzusagen. Über Reddit und #Discord trafen sich zuletzt Millionen User, um gemeinsam Aktien des Unternehmens GameStop zu kaufen, da große Hedgefonds der #WallStreet auf fallende Kurse gewettet hatten. Durch #Leerverkäufe wollten diese lange schon in der Kritik stehenden Investmentfonds schnell viel Geld verdienen, doch der Schwarm aus Gamern, Hobby- und Kleinaktionären machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Konservative und liberale Wirtschaftsjournalisten reagierten empört, von Börsenmanipulation war die Rede. Der Kurs fiel tatsächlich nicht, sondern erklomm stündlich neue Höhen. Am 28. Januar war die GameStop-Aktie kurzzeitig mehr als 400 Dollar wert – wenige Tage zuvor lag sie noch bei unter 15 Dollar. Die Trading-App Robinhood, über die viele Transaktionen erfolgten, schob aber diesem Aktivismus einen Riegel vor, indem sie es plötzlich verbot, noch weitere Aktien des Unternehmens zu kaufen. Was hat dies alles zu bedeuten? Erleben wir derzeit eine demokratische Revolution an der Wall Street? Und wer profitiert wirklich von diesen Aktionen, die immerhin auch Elon Musk unterstützt? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

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Literatur:

Grace Blakeley: The Mutiny of the Mini-Capitalists, online: https://tribunemag.co.uk/2021/01/the-mutiny-of-the-mini-capitalists
Offener Brief eines Aktivisten: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/offener-brief-auf-wallstreetbets-gamestop-trader-ihr-steht-fuer-alles-was-ich-in-der-finanzkrise-gehasst-habe/26860818.html

Videohinweise:
Fernsehpodcast von Stefan Schulz: https://www.youtube.com/watch?v=rLFUHchKQHk&t
Die Filmanalyse zu V WIE VENDETTA: https://www.youtube.com/watch?v=jJfg2VO7ELY&t

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Ep. 77: Top-Ökonomen schlagen Alarm! Mindestlohn = Sozialismus!

"Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer" ließ FDP-Politiker Guido Westerwelle einst verlauten. Dass das Unfug ist, hätte er wissen können, in den USA etwa gibt es bereits seit den 1930er Jahren einen bundesweiten gesetzlichen #Mindestlohn.
Doch mit #Fakten haben es deutsche Konservative und Liberale beim Thema Mindestlohn nie so genau genommen, erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von "Wohlstand für Alle".

WERBUNG:

Die aktuelle Episode des "Suhrkamp espresso" findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=zK2acJKnW_8

Mehr Informationen zu Katharina Pistors Buch findet ihr unter:
https://www.suhrkamp.de/kapital

Literatur:

Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit, Piper.

Sebastian Thieme: "Selbsterhaltung im 'Markt'? Subsistenzethische Betrachtung des Wettbewerbs und der Arbeits- und Marktgesellschaft", in: Walter Otto Ötsch, Katrin Hirte, Stephan Pühringer, Lars Bräutigam (Hg.): Markt! Welcher Markt? Der interdisziplinäre Diskurs um Märkte und Marktwirtschaft, metropolis Verlag.

Hans-Werner Sinn: "Von einem Mindestlohn, den man nicht bekommt, kann man nicht leben: Ein Plädoyer für den besseren Sozialstaat", in: ifo Schnelldienst 6/2008, online verfügbar unter: https://www.ifo.de/DocDL/ifosd_2008_6_19.pdf.

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